MY VEGAN STORY

MY VEGAN STORY

"My Vegan Story" - Eine Geschichte über meine Erfahrungen und Erlebnissen auf dem Weg zum veganen Lebensstil:

Ich kam in einer kleinen Familie zur Welt, die für das damalige Verständnis „gut und gesund" gegessen hat. Ich nahm diesen, von den geschätzten Eltern vorgelebten Lebensstil an und empfand es als das Normalste, täglich –  sei es nun zu Mittag oder zum Abendbrot bzw. zur Jause – Fleisch zu mir zu nehmen.

So vergingen die Jahre ...

 

... und ich lebte gemütlich und gelassen weiter, ohne auch nur einen Gedanken an die Herkunft des Fleisches, an die Qualen der Tiere oder an die Konsequenzen meines Konsums zu verschwenden.

 

Der Fokus bestand darin, „gut und günstig" zu kaufen. Auch waren die Aufgeblähtheit und die Müdigkeit nach dem Verzehr alltägliche Begleiter, doch diese waren ja – wie es so schön heißt – „NORMAL".

Irgendwann begann ich dann doch zu überlegen. Verschiedene Fragen tauchten in mir auf. Ich fragte mich, ob das denn alles richtig sei, wie ich lebe und ob diese Art zu leben denn stimmig sei. Solche und viele andere Gedanken taten sich in mir auf. Ich wurde nachdenklich und unglücklich und ich selbst wurde immer breiter und breiter. Inzwischen zeigte die Waage 105 kg an und ich fühlte mich noch miserabler. Ich musste anfangen zu handeln!

 

Es wurde Zeit, dass ich mich mit mir selbst auseinandersetzte und Verantwortung für mein Handeln übernahm!

"Die moderne Frau kocht ohne Sau!

 Der Mann von heute sucht sich

im Gemüsegarten seine Beute"

Ich spürte immer deutlicher in mir, dass ich kein Fleisch mehr essen wollte – dennoch wurde ich immer wieder von der „Fleischlust“ überwältigt. Zu jener Zeit waren mir Ersatzprodukte und die Arbeit mit dem Unterbewusstsein für einen leichteren Umstieg noch völlig unbekannt. So verbrachte ich noch ein halbes Jahr in diesem Teufelskreis des „Fleischdrogenkonsums“ und des schlechten Gewissens der Tierwelt gegenüber. Ich fühlte mich nicht besser - bis ich es schaffte, vegetarisch zu leben.

 

Die „erste Hürde" war somit geschafft. Nun glaubte ich, meinem Körper etwas Gutes zu tun. Ich merkte anfänglich jedoch noch nicht, dass sich mein Verlangen nach Fleisch auf jenes von Milch- und Käseprodukten sowie Eiern verlagerte; anstelle des Fleisches aß ich nun umso mehr Eier, Milch und Käse.

In meiner zweijährigen Laufbahn als Vegetarier ernährte ich mich hauptsächlich von Milchprodukten. Zwar verkleinerte sich mein schlechtes Gewissen gegenüber der Tierwelt – die „Schwimmreifen" um meine Hüfte jedoch nicht.

 

Dies nahm aber ein jähes Ende, als mir das Buch Peace Food von Rüdiger Dahlke in die Hände fiel. In diesem Buch werden tiefgründig die Vorteile einer veganen Ernährung aufgezählt, Umweltaspekte miteinbezogen und diese anhand von Fakten und empirischen Untersuchungen belegt.

Und da hab‘ ich es gespürt – die Zeit war reif für einen Wandel! Der richtige Moment sich auf die nächsthöhere Schwingungsebene zu begeben.

Hätte man mir im Alter von 25 Jahren gesagt, ich würde nur drei Jahre später vegan leben, also mich rein pflanzlich ernähren, hätte ich womöglich jede und jeden ausgelacht. Deshalb: Sag‘ niemals nie!

 

Was diese neue Lebenseinstellung eigentlich in mir ausgelöst hat und was mit meinem Körper passiert ist, ist erstaunlich.

Das Buch, das meine Familie von einen Tag auf den anderen, zur veganen Lebensweise hinführte

 

Die Kilos fingen an zu purzeln und pendelten sich auf mein Ideal- und Wohlfühlgewicht von 85 kg ein!

Nicht nur diesen positiven Aspekt konnte ich verzeichnen, auch habe ich durch die Umstellung mehr Energie und Motivation bekommen; und diese beiden konnten sich früher sehr gut vor mir verstecken. Im Konkreten heißt das, dass ich durch den Energie- und Motivationsschub mit einer viel positiveren Lebenseinstellung durchs Leben gehe, wieder sportlich aktiv bin, seitdem nicht mehr krank war und mich einfach wohl fühle, wenn ich mich im Spiegel angucke.

Energie, Motivation und einen schlankeren Körper waren also mein Resultat. Sind das nicht auch die drei Eckpfeiler, die bei jeder Diät versprochen werden?!

Neben diesen drei Effekten spürte ich auch eine Veränderung meiner Wahrnehmung, meines Gefühls und meines Handelns.

 

Am Anfang der Umstellung glaubte ich nicht daran, dass sich meine Wahrnehmung verändern könnte. Jedoch beginnt man, über den „Tellerrand“ hinauszublicken, und löst sich Schritt für Schritt von den alten Dogmen der Gesellschaft. Man fängt an, zu hinterfragen, wird kritischer, man bildet sich selbst seine eigene Meinung, was für einem richtig oder falsch, gut oder schlecht ist. Wenn man dann allmählich zu begreifen beginnt, was eigentlich alles falsch läuft auf dieser Welt, wenn sozusagen die rosarote Brille abgelegt wird, bekommt man auch mehr Mut und Entschlossenheit für das einzustehen was man selbst wahrnimmt, denkt und was einem sein Herz schon lange zeigt. Ich für mich bin dann den Weg meines Herzens gegangen und gebe mir mit dieser Lebenseinstellung die Liebe die mir zugesteht – und das hat nichts mit Egoismus zu tun!

 

Vegan, mit Liebe und Leidenschaft

zu kochen –

das ist der Weg meines Herzens.

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